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Osterkalender 2019

Der Tag, an dem ich kein Kind mehr sein durfte …

Kennt ihr das, wenn ihr glaubt, weder Fisch noch Fleisch zu sein? Ekeliges Gefühl, was?
Hier gehörst du nicht hin, dort aber auch nicht. Oder noch nicht.
Bei uns daheim sagte man dann: Dich hat der Esel im Galopp verloren. Dabei gab´s nirgendwo mehr Esel.
Blöder Spruch.

Im Laufe meines Lebens haben mich ganze Eselshorden schon verloren, ohne dass ich je auf einem Rücken saß. Aber in Erinnerung ist mir ausgerechnet ein Osterfest geblieben.

Was war passiert?

Es war mal wieder soweit. Ostern war´s, mein absolutes Lieblingsfest von allen Festen, die so gefeiert wurden. In meiner Familie war es Tradition, dass wir Kinder in Omas Garten bunte Ostereier suchten. Ein Heidenspaß für meine Cousins, Cousinen und mich. Meine Eltern reisten dafür extra immer zu Ostern an, zwei Stunden Stillsitzen in der Bahn, aber was ist schon eine so lange Fahrt, wenn man die Großeltern wiedersehen konnte und es zum Ostereiersuchen ging. Ein Mückenschiss, sag ich euch.

Die Großen, also meine Eltern, Tanten, Onkel und meine Großeltern machten ein Riesengeheimnis darum. Alle achteten streng darauf, dass kein gefärbtes Ei vor Sonntagmorgen zu sehen war. Ein Getuschel und Geraune verstärkte die Vorfreude noch und machte einem klar, dass es bald soweit war. Freitag- oder Samstagabend wurden wir früh ins Bett geschickt. Man musste ja fit sein, um vielleicht doch noch den Osterhasen zu erwischen, wie er gerade dabei war … Aber wie früh wir auch ins Bett gingen, er war immer schneller.

„Nächstes Jahr kriegen wir ihn.“ „Ganz sicher!“

Wir Jungen gaben uns das Versprechen fest in die Hand und versuchten es immer wieder.
Erfolg hatten wir nie, aber Hoffnung.

Mit den Jahren wurde es immer unwahrscheinlicher, dass es ein Hase war. Anzeichen gab es immer mehr. Die Großen wurden nachlässig. So schickte mich meine Oma zur nahegelegenen Hühnerfarm, wo ich 80 Eier kaufen sollte. Kopfschüttelnd machte ich mich auf den Weg. Wer sollte die denn alle essen? Wir waren doch nur neun. Mein Großeltern, meine Eltern, meine Tante und mein Onkel und meine beiden Cousinen. Die Cousins lebten nebenan und hatten ebenfalls eine größere Eierbestellung zu holen. Die zählten also nicht mit. Vielleicht käme noch meine andere Cousine mit Bruder und ihren Eltern, dann wären es noch mal vier. Immer noch eine recht üppige Eierbestellung.

Als es sich schließlich nicht mehr verheimlichen ließ, wurde uns gesagt: „Oma hilft dem Osterhasen.“
Das konnte man verstehen. Bei den vielen Kindern auf der ganzen Welt, da war das sicher besser, wenn ihm jemand half. Er hatte ja auch nur Pfoten, keine Hände wie der Weihnachtsmann. Und er musste die Eier selbst schleppen. Der Weihnachtsmann hatte ja wenigstens einen Schlitten. Die Argumentation leuchtete uns also ein.

80 Eier und 20 Knickeier. Knickeier waren Eier, die aus der Norm fielen. Zu groß, zu klein oder dreckig, manchmal mit zwei Dotter oder auch einfach nur etwas angeschlagen, aber noch nicht offen und deshalb günstiger. Oma nutzte sie für Kuchen und Nudeln, die sie in rauen Mengen herstellte und über einem Stock nahe des Ofens trocknete, bevor sie in einer großen Blechdose für später aufbewahrt wurden. Alle, bis auf die, die vorher in unseren Bäuchen landeten. Gespannt saßen wir immer zu zweit oder zu dritt auf dem Sofa vor dem Küchentisch.  Gab es Streusel, war das schon das erste Highlight der vor uns liegenden Tage und wir lauerten selig auf unsere Gelegenheit.

„Du bekommst Bauchweh, wenn du rohen Teig isst!“, war die Standardwarnung, aber hat es je ein Kind gegeben, das auf eine solche Warnung reagiert hat? Zumindest bei uns gab es keinen. Wir grinsten, vergruben kurz unsere Händchen unter den Oberschenkeln, um gleich darauf wieder Teig zu naschen. Oma scheuchte uns vorbeugend zum Händewaschen, damit die verbliebenen Streusel sich durch unsere Händchen nicht grau verfärbten, denn sie wusste, wir konnten der süßen Pracht nicht widerstehen. Je nachdem, wie viele Enkel sie beobachteten, passte meine Oma sogar in weiser Voraussicht die Streuselmenge für den Kuchen an. Ihr sanftes Schimpfen gehörte irgendwie dazu, wurde aber geflissentlich überhört. Omas Kuchen waren eben die Besten. Und sie verzuckerten uns die Wartezeit.

Je näher der Sonntag kam, desto ängstlicher wurde der Blick in den Himmel. Ob das Wetter hielt? Ostereier suchte man doch im Sonnenschein im Garten, wo der Osterhase leichtes Spiel hatte beim Verstecken. In der Wohnung zu suchen war nicht so prall. Die Verstecke langweilig und immer irgendwelche Beine von einem Erwachsenen im Weg. Ätzend.

Meist hatten wir Glück. Wir drängelten und schoben uns vor der Tür und jeder wollte als erster ein Ei finden. Prickelnder konnte kein Formel Eins-Rennen sein. Wir wurden aber noch vor der Startlinie wieder eingefangen. Badezimmer, Zähne putzen, Gesicht waschen. Erbarmungslos. Dabei warteten doch die Eier auf uns. Man stelle sich vor, während wir uns mit so Nichtigkeiten rumplagen mussten, würden wilde Tiere die Eier wegschleppen. Oder Kinder vom Nachbarn. Oder der Hase würde sie wieder mitnehmen. Obwohl … Letzteres wohl eher weniger, aber die Vögel. Was, wenn sie die Eier anpickten? Vergeblich unser Jammern. Die Erwachsenen waren nicht zu erweichen. Ihr strenges Gesicht duldete keinen Widerspruch, und wir fügten uns murrend und widerwillig.

Und dann … endlich … wurde die Tür geöffnet, und die wilde Horde tobte einmal quer durch den Vorgarten und dann rund ums Haus.

Mit den Jahren wurden wir Älteren bei den offensichtlichen Nestern zurückgehalten. Die sollten für die Kleinsten von uns sein. Die, die es noch nicht so drauf hatten mit suchen. Nun gut, ich zuckte mit den Achseln, das konnte man noch nachvollziehen. Aber dann kam der Tag …

Längst war klar, dass es den Osterhasen nicht gab. Aber man verdrängte es immer erfolgreich. So auch jetzt. Die Tür öffnete sich, ich stürmte an den offensichtlichen Eiern vorbei und suchte die geheimen Ecken, als sich eine Hand auf die Schulter legte.

„Nicht für dich.“ Irritiert versuchte ich mich loszureißen, überhaupt nicht begreifend, was da jemand zu mir sagte. Der Griff wurde fester. „Lass die Jungen dran. Du bist schon zu alt.“

Zu alt? Wozu? Ostereier suchen? Konnte man je dafür zu alt sein?

Hätte man mir meine Arme abgeschlagen und die Beine an den Knien gekürzt, ich hätte mich nicht schlimmer fühlen können. „Du brauchst das nicht. Sei nicht so gierig. Das ist nur für die Kleinen. Du bist zu alt.“ Ein Faustschlag im Magen, den ich heute noch spüre.

Gier? Echt? Als hätte mich die Schokolade je interessiert. Die verschenkte ich regelmäßig. Ich war mehr der Wurstfan. Nein, es war das Suchen. Dieses kribbelige Gefühl, wenn man was fand. Wie Sprudelwasser im Hirn und im Bauch. Wie Sherlock Holmes, obwohl ich den damals noch nicht einmal kannte, drehte ich mit Begeisterung jedes Primelblatt um. Es könnte ja ein Schokoladenei darunter gerollt sein. Die waren schließlich sehr klein.

Und nun sollte das alles ein Ende haben? Nie wieder?

Schock!

Mein Ostern war ruiniert. Gründlich. Hätte es fünf Tage hintereinander geregnet, alles in Schlamm getaucht, es wäre mir egal gewesen. Ich hätte es vermutlich nicht mal bemerkt.

Den Großen entging mein panisches Gesicht. – Meine plötzliche Antriebslosigkeit. – Meine Zurückgezogenheit. Um mich herum tobte das Leben, es war mir plötzlich alles sch... egal.

Nicht nur der entgangene Spaß nagte an mir. Auch meine falsch verstandene Motivation. Ich, die ich immer den Kleinen gezeigt hatte, wo die Nester lagen, die ihnen meine Eier, auch die blöden Schokoladendinger, die sie so liebten und die selten waren, geschenkt hatte, ich sollte gierig sein? Mir kamen die Tränen. Sie rannen still die Wangen herunter; keiner merkte es. Mit hängendem Kopf schlich ich zurück in die stille Küche und wartete, dass die johlende Gemeinschaft zum Frühstück mit den gefundenen Eiern auftauchte, um sie zu verspeisen.

Meine Kinderseele mit Füßen zertrampelt und der Jugendseele mit auf den Weg gegeben, dass man die Beachtung nicht wert war. Das zog länger. Es hinterließ lange noch ein schales Gefühl auf meiner Zunge, und ich würde denjenigen von damals gerne entgegenschreien: Das war nicht fair. Ich war ... nein, ich bin doch auch noch da. Habt ihr mich vergessen?

Es ist sinnlos. War es schon immer. Mal abgesehen, dass von den Personen nur noch zwei leben, verstanden hätte mich keiner. Damals nicht und heute immer noch nicht. Vermutlich hätte man nur mit dem Kopf geschüttelt, sich umgedreht oder mich blöd angemacht. Dabei hat es mich wirklich verletzt.

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Zwei weitere trübe Jahre vergingen, dann schöpfte ich wieder etwas Hoffnung. Mittlerweile wusste ich, dass wir so früh ins Bett geschickt wurden, weil die Erwachsenen dann die Eier färbten, mit Speckschwarte glänzend polierten oder Bilder aufklebten. Da wollte ich mitmachen. Unbedingt. Wenn ich schon kein Kind mehr war, dann gehörte ich also zu den Erwachsenen. Logisch, oder?

Weit gefehlt. „Wenn du konfirmiert bist, dann darfst du. Vorher nicht.“ Na toll. Kind nicht, Erwachsener auch nicht. Ich war enttäuscht.

Dazu kam die Erniedrigung, mit den Zwergen ins Bett gescheucht zu werden, obwohl man doch nicht zu ihnen gehörte. – Wohlgemerkt: zwei Stunden vor der üblichen Zeit. – Ich lag wach und hörte das Kichern aus der Küche, begleitet von dem Schnarchen der Zwerge. Nun gut, ein wenig bedauerte ich mich selbst. Zugegeben. Trotzdem! Die Hilflosigkeit ob der empfundenen Ungerechtigkeit färbten jeglichen Gedanken tiefschwarz. Nur schwer schlief ich endlich ein.

Es war eine ätzende Zeit. Ich fühlte mich ausgestoßen. Nirgendwo dazuzugehören tat weh. Dazu kam, dass in der Zeit auch der Schulwechsel stattfand. Auch hier war die Zuordnung nicht einfach. Ich kam in eine weiterführende, fremde Schule. In meiner Klasse kannten sich alle schon seit Jahren. Ich kannte keinen. Die Folge war klar.

Eierfärben durfte ich dann erst mit fünfzehn, zwei Jahre nach der Konfirmation. Es war Arbeit, aber zumindest eine winzige Befriedigung.

 

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Lange habe ich daran zu knabbern gehabt. Es hat mich sensibilisiert für Ausgestoßene, mich interessiert, wie sie in die Lage kamen. Und ob ich etwas gegen dieses miese Gefühl unternehmen konnte, das ich gespürt hatte und nicht vergessen konnte.

Aber es dauerte noch einmal mehr als drei Jahrzehnte, bis ich mich mit Ostern endgültig aussöhnte. In den Jahren dazwischen sorgte ich persönlich für meine bunten Eier. Ob in Beziehung oder nicht: gefärbte Ostereier, wenn auch nur mit Gräsern, Socke und Zwiebelschalen gefärbt, waren Pflicht. Und dann kam das Ostern mit den Kindern meines Freundes.

Tage vorher wurde wieder der Himmel beobachtet. Sonntagmorgen war ich noch früher als sonst wach und huschte allein durch den Garten. Die Stille beruhigte mich, gleichzeitig spürte ich wieder das Sprudelwasser in den Gliedern, und ich gab mir echt Mühe, die Verstecke machbar, aber nicht zu offensichtlich zu wählen. Die Zeit dort im stillen Garten, der Tau, Sonnenstrahlen, die kitzelten, die ersten Vogelstimmen und die bunten Eier … all das beflügelte mich … und nahm mir den jahrelang mitgeschleiften Groll. – ICH hatte es in der Hand, – ja ich – dass sich keiner ausgestoßen fühlen musste. Egal wie alt.

Meine Güte, dieses Ostern war fast noch besser als meine Erinnerungen an die Kindheit.

Dank euch. – Ihr habt mir mein Ostern zurückgegeben.

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Liebe Leser meiner Seite,

ich schulde Ihnen noch einen Bericht von meiner Buchpremiere.
Am 05.02.2019 durfte ich Gast sein des Bremer Literaturkontors und von Frau Angelika Plückebaum in ihren Räumen der Buchhandlung Leuwer, Am Wall 171, Bremen und mein Buch "Kein Erbe ohne Tod" präsentieren.

Nun, was soll ich sagen:
Stau in Gröpelingen und rund um alle Zubringer zur Autobahn ließen das Schlimmste befürchten. Kalt war es, feucht. Ein Wetter zum Gruseln. Trotzdem waren einige Menschen aufgebrochen, mich zu hören, statt sich auf dem heimischen Couch in eine Decke einzuwickeln.

Ja, es waren Menschen gekommen. Der erste Stein purzelte von meinem Herzen. Diese acht Personen galt es  bestmöglich zu unterhalten. Eine kleine Aufmerksamkeit an jeden der Anwesenden, dann wurde es Zeit.
Nach einer kurzen Einführung, einem Interview mit Herrn Davids vom Literaturkontor, startete ich in meine erste Lesung. Nervosität? Kaum, denn die Atmosphäre war die einer kleinen Familie.
Angenehm, heimelig, willkommen. Ich fühlte mich gut aufgehoben und hoffe, das hat man auch gespürt.

Eingedenk aller Ratschläge habe ich pflichtschuldig nach einer halben Stunde meine Gäste gefragt, ob sie eine Pause zum Vertreten der, vielleicht eingeschlafenen, Füße brauchten, aber was soll ich sagen:

Meine Gäste mochten mein Werk so,
dass sie auf eine Pause verzichtet haben
zugunsten weiterer Seiten.

Ich war baff. Mit so etwas hatte ich im Leben nicht gerechnet. Wie gut, dass ich noch einige Seiten vorbereitet hatte. Nun konnte ich noch einige Lieblingsszenen hinzufügen, die auszulassen mir sehr leid getan hätte.
Aber sagt selbst:

Gibt es ein besseres Lob für einen Schreiberling wie mich?
Ich finde nicht.

Es machte einen Heidenspaß.
Für so etwas lebt ein Autor, und das gibt ihm Mut, weiter zu schreiben. Sich mit den Helden zu quälen, wenn sie nicht machen wollen, was man sich für sie ausgedacht hat. Die Spannung zu kitzeln, bei 30 Grad über Schnee zu schreiben und schlussendlich die Bösen angemessen zu bestrafen ... oder auch nicht. Wer weiß das schon?

Es gibt kein dankbareres Publikum als dies,
welches ich hatte.
Sie haben mich so glücklich gemacht,
mir einen unvergesslichen Abend geschenkt.

Vielen Dank.

~~~*~~~

Herzlichen Dank auch den Autoren und Fotografen
der Zeitung Weser-Kurier und des Stadtteilkuriers
für ihre freundlich Berichterstattung.

Nachstehend die Artikel zum Nachlesen:

Weser-Kurier, Stadtteile Bremen Mitte
11.02.2019, Autor Dr. Magali Trautmann, Foto Petra Stubbe

Artikel zur Buchpremiere vom 05.02.2019

 

Weser-Kurier Hauptzeitung
05.02.2019, Autor Katharina Frohne, Foto Christina Kuhhaupt

Weser-Kurier (Hauptzeitung) vom 05-02-2019

Krimilesung in Rees - Kein Erbe ohne Tod

Die MoSiMo Galerie und ich möchten zu einem
(ent-)spannenden Abend einladen. (Catering inkl.)

Lesung aus dem Krimi "Kein Erbe ohne Tod"
von Agatha van Wysn.

02.11.2019, 17:00 - 20:00 Uhr,
Artraum-Mosimo Galerie
Emmericher Strasse 4, Rees

Unsere Plätze sind begrenzt, deshalb sichert euch schnell Tickets, erhältlich über die MoSiMo Galerie.
Im Eintrittspreis ist ein kleiner Imbiss enthalten.

Wir freuen uns auf rege Teilnahme.

Bis bald.

Planen Sie einen Urlaub an unserer schönen Ostsee?
Womöglich sogar auf Rügen?
Und das sogar im Juni?

Da hätte ich doch einen Termin für Sie, damit Ihnen die Urlaubslektüre nie ausgeht. Kommen Sie doch auf die

Buchmesse Rügen
08.06.-09.06.2019
im Naturerbe Zentrum RÜGEN,
Forsthaus Prora 1, 18609 Ostseebad Binz/ OT Prora

Sie finden mich am Stand des JustTales Verlags.
Und vielleicht, wenn die Veranstalter noch einen Platz finden, kann ich Ihnen aus meinem neusten Krimi vorlesen. Wir werden sehen ...

Auf einen schönen Sommer

Ihre Agatha

_______________________________________________________

Nachlese Buchmesse Rügen 2019:

Es hat sich gelohnt.
Interessierte Leser mit Zeit für ein Gespräch. Dazu nette Kollegen, die sich gegenseitig unterstützten (sehr selten) und, was auch kaum mit Gold aufzuwiegen ist, engagierte Organisatoren.

Die örtliche Presse (Ostseezeitung) und sogar der Bürgermeister von Binz, Herr Karsten Schneider, nahmen sich die Zeit, mit Autoren und Verlagen zu sprechen, ihre Wünsche und Eindrücke zu hören. So viel Aufmerksamkeit wünscht man sich öfter.

2019.06.08 Rügener Buchmesse - OstseeZeitung 11.06.2019
(PS: Na, die kenn ich doch ... Bild unten links.)

Fazit:
Ich komme gerne wieder. Leider erst in zwei Jahren, aber das muss man auch verstehen. So eine Organisation ist eine Menge Arbeit und ich habe Hochachtung vor Janet Lindemann und Dr. Frank Meierewert und ihrer Leistung.

 

Fabula Est, Solingen

Bild könnte enthalten: Text

Am 11.05.2019 findet die 2. Fabula Est in den Räumen der Stadtbibliothek Solingen statt. Hier kann zwischen Bücher gestöbert werden, Gespräche mit den Autoren geführt werden oder man bekommt Appetit auf mehr bei den kurzen Lesungen, die veranstaltet werden.
Ich habe die Aufforderung wörtlich genommen und werde dieses Jahr mit dabei sein.

Treffen Sie mich und meine Bücher auf der

Fabula Est
11.05.2019 ab 10:00 Uhr

Eintritt frei

Stadtbibliothek Solingen
Mummstr. 10, 42651 Solingen

Gerne signiere ich Ihnen dort auch ihr Exemplar meiner Bücher.
Ich freue mich auf Sie.

 

Seid dabei!

Am 23.03.2019 um 16 Uhr
Leseinsel Junge Verlage in Halle 5.

lese ich aus meinem neuen Krimi
"Kein Erbe ohne Tod".

Ich würde mich freuen,
wenn Ihr mich bei diesem für mich großen Schritt begleitet.

Zwei Jahre, zwei Krimis ...

Es ist wieder soweit.
Vom
20.03. - 24.03.2019
auf dem Leipziger Messegelände

treffen sich wieder Buchleser und Buchschaffende
zum Austausch und zur Inspiration

... und natürlich bin ich da, diesmal sogar mit Lesung.

23.03.19, 16 Uhr, Halle 5 Leseinsel

 

Treffen könnt ihr mich am Stand des

JustTales Verlags, Halle 2, Stand K 302

(außerhalb der Lesung).

Mit dabei habe ich meine beiden Krimis

Kommissar Oder - 1 

"Morgenmuffel"

und

Kommissar Oder - 2

"Kein Erbe ohne Tod"

die ich Euch gerne signieren werde.

Bis bald in Leipzig!

Lesung in der Leuchtturmfabrik, Bremen

"Jeder 2. Mord bleibt unentdeckt",

so liest man in der Zeitschrift:
"Die Kriminalpolizei", Ausgabe März 2008.

Es könnte daran liegen, dass die Mörder solche Nachbarn wie "Morgenmuffel" Herbert sind, Menschen wie du und ich. Folgen Sie Kommissar Oder auf die Spur und amüsieren Sie sich über Herbert, der doch nur um seinen ruhigen Morgen kämpft.

Lesung aus dem Krimi "Morgenmuffel"
von Agatha van Wysn.

15.03.2019, 18:00 Uhr,
Leuchtturmfabrik, Münchner Straße 58 in Bremen-Findorff

Eintritt ist kostenlos, aber nicht umsonst.
Ich freue mich auf rege Teilnahme.

Bis bald.


Ok. Weihnachten ist die Zeit der Reime.
Meist ein: Reim dich, oder ich schlag dich.
Also habe ich auch kurz gebastelt.
Seid bitte gnädig.
(Ich kann das besser, nur nicht jetzt.)

 

Weihnachts - Zeit

Weihnachten, du kommst zu schnell,
war doch eben Sommer noch.
Doch die Lichter leuchten hell,
fast aus jedem Fensterloch.

Wo die Nacht stockdunkel war,
und alle Leute hetzten,
kehrt nun Stille in die Bar;
der Wirt kehrt raus die Letzten.

Lohnt sich nicht, das Geld ist all.
Ging drauf für die Geschenke.
Fast der ganze Erdenball
drückt sich die Handgelenke.

Danach fressen wir uns satt.
Nie denken wir an Morgen.
Wenn wir liegen völlig matt,
sind kurz gelöscht die Sorgen.

Wer hat viel und wer hat mehr?
Geiz ist geil, denn wir voll Gier.
Aber bleibt die Seele leer,
reicht uns niemals das zur Zier.

Dabei ist es doch so leicht.
Schenke Zeit, ist mehr Profit.
Geh zum Nachbar, einer reicht.
Nehm ihm eine Kerze mit.

Einladung
Im Januar 2019 erscheint:

Kein Erbe ohne Tod

Anlässlich des Erscheinens meines zweiten Falls lade ich hiermit zur

Buchpremiere am Dienstag, 05.Februar 2019 um 19 Uhr

in der Buchhandlung Leuwer, Am Wall 171, 28195 Bremen, ein.

Nach meinem Debütroman „Morgenmuffel“ (2017) kommt nun der zweite Krimi in die Läden. Der in sich abgeschlossene Roman greift den Kommissar des ersten Buches wieder auf.

Zum Inhalt:

Frankfurter Südfriedhof. Ein Toter wird auf einem Grab gefunden, das Gesicht brutal zerschlagen, ohne Schuhe, die Füße in einem Karton, jedoch liebevoll aufgebahrt.
Irgendeinem scheint der Tote wichtig gewesen zu sein.

Kommissar Michael Oders Chef ist anderer Ansicht, denn der Fall verspricht keine Schlagzeile, mit der er glänzen kann. So gewährt er Oder nur eine Woche, bevor der Fall zu den Akten soll. Aber das Umfeld des Toten schweigt. Auf den Rat seiner hübschen neuen Kollegin aus der Rechtsmedizin hin, mischt er sich unter die Gefährten des Toten, die Ausgestoßenen der Gesellschaft, und bekommt Einblicke, die ihn nachdenklich machen. Besonders als sich herausstellt, dass der Tote kein Unbekannter ist, sondern ein Kunst-Mäzen und Mitglied der gehobenen Gesellschaft. Was treibt einen Mann, der alles hatte, zu einem Leben, in dem man nur noch das Nötigste mit sich trägt?

Je mehr Kommissar Oder erfährt, umso mehr fragt er sich:
Wer ist hier die bessere Gesellschaft?

Zum Text:

Auch wenn der Roman in Frankfurt spielt, wurde ich doch inspiriert von den Schicksalen der Obdachlosen rund um den Bremer Hauptbahnhof.
Für Recherchen habe ich mit einigen von ihnen gesprochen und diese Fakten im Buch einfließen lassen. Entsprechend realitätsnah und packend ist die Geschichte. Die Einblicke in das meist unbekannte Leben auf der Straße erschrecken und regen zum Überdenken der eigenen Position an.

Zumindest mich hat bei der Recherche vieles irritiert und schockiert.
Vermutlich werde ich nie wieder einen Sitzplatz in einer U-Bahn so sehen wie bisher.

Ein Augenzwinkern ist trotz des ernsten Themas immer mit dabei, denn für mich gehört Lachen zum Leben – wie der Tod. So gibt es durchaus Momente, bei denen man sich wieder köstlich amüsieren kann, wenn man trockenen Humor mag.

Seid dabei, wenn ich meine erste Lesung habe.
Ich freue mich über jede Unterstützung.

Vielen Dank im Voraus.

Eure Agatha

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