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Stand Feb. 2020 – 2. Monat nach Ausbruch

CORONA - denkt eigentlich irgendwer an die chinesischen / asiatischen Mitbürger, deren Familien gefährdet sind?

Die Informationen, falls sie welche bekommen, erhalten sie mitten in unserer Nacht . Verständlich, wenn dann die restliche Nacht nicht mehr an Schlaf zu denken ist.
Morgens geht es dann gerädert zur Arbeit, um so zu tun, als wüsste man von nichts, mit Gesichtern grau vor Sorge.
Ich sehe sie später beim Mittagessen allein an einem Tisch sitzend. Viele Meter Abstand liegen zwischen ihnen und dem Rest. Besorgt blicken sie in die Runde. Um wen besorgt? Die Familie oder die eigene Person? Schließlich sind Übergriffe, ob verbal oder körperlich, durchaus denkbar.

CORONA - ist in vieler Munde, aber ich habe noch keinen sagen hören:
" Wie geht es deiner Familie?"
" Wie fühlst du dich?"
-> Und am wichtigsten wäre:

"Ich bin da, wenn du jemand zum Reden brauchst."

Mich erinnern zur Zeit viele Gespräche an die Pest-Appelle des Mittelalters, als keiner wusste, was auf ihn zukam und daher das Unmöglichste versucht wurde, sich und die seinen zu retten vor dem Unbekannten. Nicht zuletzt auch durch Denunziation und Ausgrenzung. Mitleid im Sinne von mit einer Person leiden war nicht angesagt und leider lese ich das auch heute nicht.

Wir haben (fast) nichts dazugelernt. Oder?

Wirft das nicht ein erbärmliches Licht auf unsere so hochgelobte Informationsgesellschaft?

Die Ansteckung soll geringer als bei einer landläufigen Grippe sein, die Todesrate ebenfalls. Zumindest noch. Nun gut, man weiß nicht, wohin die Entwicklung noch geht.
Die menschliche Entwicklung zumindest scheint eher rückläufig zu sein.

Zu teuer, um zu überleben?

Erste Erfolge mit teuren Medikamentencocktails zur Abwehr gegen Krebs und Aids hat es scheinbar schon gegeben, aber wer kann die Massen bezahlen, die nötig sind um alle zu heilen? Gerade in armen Ländern, in denen ein Kratzer, eine simple Wunde, schon den Tod bedeuten kann, weil man sich weder Impfstoff, geschweige denn einen Arzt leisten kann.
Verschwörungstheorien kursieren überall, der/das Virus wäre von irgendwem aus reiner Profitgier erzeugt worden, um mit den Medikamenten den großen Reibach zu machen.

Dazu gesellen sich erste Stimmen, dass man die Deutschen, die mit einem Flieger nach Hause geholt wurden, doch hätte dort bleiben lassen sollen, weil man sich die Seuche so zusätzlich ins Land geholt hätte; sie machen die Runde. Zusperren, einsperren, Schlüssel wegwerfen.
Was ist die Menschheit doch erbärmlich in ihrer Angst.

Bleibt für mich die Frage, was man mit verseuchten Gehirnen macht,
für die Humanität ein Fremdwort ist.
Wenn das alles ist, was wir in Jahrhunderten gelernt haben, vielleicht sind wir es nicht wert, diesen Erdball zu bevölkern und schaffen uns so selbst ab?

Wer weiß ... die menschliche Rasse (also wir) war ja schon öfter kurz vorm Aussterben.

Danke fürs Lesen – Danke fürs Nachdenken – Danke fürs Handeln.

 


Ok. Weihnachten ist die Zeit der Reime.
Meist ein: Reim dich, oder ich schlag dich.
Also habe ich auch kurz gebastelt.
Seid bitte gnädig.
(Ich kann das besser, nur nicht jetzt.)

 

Weihnachts - Zeit

Weihnachten, du kommst zu schnell,
war doch eben Sommer noch.
Doch die Lichter leuchten hell,
fast aus jedem Fensterloch.

Wo die Nacht stockdunkel war,
und alle Leute hetzten,
kehrt nun Stille in die Bar;
der Wirt kehrt raus die Letzten.

Lohnt sich nicht, das Geld ist all.
Ging drauf für die Geschenke.
Fast der ganze Erdenball
drückt sich die Handgelenke.

Danach fressen wir uns satt.
Nie denken wir an Morgen.
Wenn wir liegen völlig matt,
sind kurz gelöscht die Sorgen.

Wer hat viel und wer hat mehr?
Geiz ist geil, denn wir voll Gier.
Aber bleibt die Seele leer,
reicht uns niemals das zur Zier.

Dabei ist es doch so leicht.
Schenke Zeit, ist mehr Profit.
Geh zum Nachbar, einer reicht.
Nehm ihm eine Kerze mit.